Keine Korrelation zwischen der Restwertentwicklung und der Dieseldiskussion zu beobachten

Keine Korrelation zwischen der Restwertentwicklung und der Dieseldiskussion zu beobachten


„Bisher lässt sich keine Korrelation zwischen der Restwertentwicklung und die Dieseldiskussion beobachten. Die leicht rückläufige Restwertentwicklung von Dieselfahrzeugen resultiert maßgeblich aus einer steigenden Angebotsmenge, die erfahrungsgemäß auf den Preis Druck ausübt. Das steigende Angebot ist vor allem ein Resultat des Wachstums der vergangenen Jahre in den Flotten- und Autovermietzulassungen mit traditionell hohem Dieselanteil, die nach der jeweiligen Haltedauer als junge Gebrauchte an Endkunden vermarktet werden. Eine spezielle Auswirkung auf Volkswagen ist aus den am Markt beobachteten Entwicklungen also aktuell nicht feststellbar.

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Restwertentwicklung 36 Monate alte Fahrzeuge

Schwacke errechnet die Restwerte durch Beobachtung des Marktes. Auf Grund der bisherigen stabilen Performance der Dieselfahrzeuge seit Beginn der öffentlichen Diskussionen, gehen wir davon aus, dass sich auch in naher Zukunft keine marktunüblichen Veränderungen ergeben werden. Wie sich ein politischer Eingriff im Sinne von Fahrverboten oder veränderter Besteuerung und Subventionierung auf Restwerte auswirken würde, ist von vielen Faktoren abhängig und unseres Erachtens zumindest in einer schnellen Umsetzung und damit zeitnaher Auswirkung in 2017 nicht zu erwarten. Solange also keine Entscheidungen getroffen worden sind, gehen wir weiterhin von einer stabilen Wertentwicklung aus. Die Entscheidung des Kunden für Diesel, Benzin, oder alternativ betriebene Fahrzeuge ist von zahlreichen Überlegungen abhängig, von denen der Restwert nur einer unter mehreren ist.“ (Thorsten Barg, Country Manager Schwacke)

 

 


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