Segment-Entwicklung 9/2017 – SchwackeBlickpunkt: Kompakte Vans

Segment-Entwicklung 9/2017 – SchwackeBlickpunkt: Kompakte Vans


Kleine Grundfläche, große Variabilität – das soll Kompakt-Vans von der unteren Mittelklasse unterscheiden. Wie beliebt sind sie als Gebrauchte?

Letztendlich sind es vor allem die Kompakt-Vans, die unter dem anhaltenden und nicht enden wollenden SUV-Boom „leiden“. Denn die modischen Offroader, oftmals nicht einmal mit Allradantrieb ausgestattet, gelten den Käufern jugendlicher oder extravaganter als die braven Multitools, deren Alltag gängige Vorurteile zwischen Kindergarten und Supermarktparkplatz verorten. Dabei haben die kleinen Vans durchaus ihre Daseinsberechtigung, vor allem im Bereich der Variabilität übertreffen sie die SUV-Kollegen zum Teil deutlich.

 

 

Die Gebrauchtpreisentwicklung bei den kleinen Vans macht in erster Linie Käufern Freude, wie die Schwacke Restwertprognose ermittelt. Mit durchschnittlich 50,8 Prozent liegen die praktischen Hochdach-Mobile deutlich unterhalb des Gesamtmarkts. Auffällig sind die verhältnismäßig geringen Unterschiede zwischen den Marken, vom wertstabilsten Modell (Opel Zafira) zu dem mit dem größten künftigen Wertverlust (Ford C-Max) sind es weniger als vier Prozentpunkte Unterschied. Das erleichtert Interessenten jedenfalls die Suche nach einem geeigneten Fahrzeug, da nicht so sehr auf die finanzielle Entwicklung der Investition in den neuen Gebrauchten geachtet werden muss. Auffällig ist allerdings, dass das Alter der jeweiligen Modellgeneration nur eine untergeordnete Rolle zu spielen scheint – der Dienstälteste untersuchte Kompakt-Van Toyota Verso spielt im Restwert-Spitzenfeld mit.

 

 


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