Segment-Entwicklung 7/2017 – SchwackeBlickpunkt: Sportwagen Coupés

Segment-Entwicklung 7/2017 – SchwackeBlickpunkt: Sportwagen Coupés


Exoten unter sich: Sportwagen machen nur einen kleinen Teil bei den Gesamtzulassungen aus, dennoch lohnt ein genauerer Blick auf deren Wertentwicklung.

Sportwagen sind in jeder Hinsicht außergewöhnlich und entziehen sich dem üblichen Bewertungs- und Beurteilungsraster. Von oft bescheidenem Alltagsnutzen und mit teils bemerkenswerten Neupreisen ausgestattet, bedarf es eines gewissen Enthusiasmus beim Käufer, um sich mit einem solchen Wagen anzufreunden. Hinzu kommen nicht unerhebliche Kosten für Unterhalt und Wartung. Da kommt es manchem Fan zupass, dass die Sportwagen einen verhältnismäßig hohen Wertverlust aufweisen und deshalb als Gebrauchtwagen erschwinglich werden. Je nach Modell kann nach drei Jahren schon die Hälfte des Listenneupreises eingespart werden. Allerdings ist im Restwertverlauf bei vielen Modellen mit erheblichen Schwankungen zu rechnen, weshalb der Schwacke Restwertprognose zur künftigen Wertentwicklung in diesem Segment eine nochmals höhere Bedeutung zukommt.

Während in anderen Fahrzeugklassen eine recht homogene Preisstruktur herrscht, sind bei den Sportwagen hohe Neupreisunterschiede zu beobachten, die sich jedoch kaum auf die Wertentwicklung auswirken. Auch ein „Neuheiten-Bonus“ für frisch vorgestellte Modelle ist nicht zwangsläufig gegeben. Auch gibt es keinen Restwertbonus für deutsche Marken, wie der aber auch schon seit 2008 erhältliche VW Scirocco als Tabellenschlusslicht beweist. Scheinbar abgekoppelt vom restlichen Markt bewegt sich hingegen der Porsche Cayman, der mit seinen rund 70 Prozent Restwert einen herausragenden Werterhalt attestiert bekommt.

 

 


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