Segment-Entwicklung 12/2017 – SchwackeBlickpunkt: Miniklasse

Segment-Entwicklung 12/2017 – SchwackeBlickpunkt: Miniklasse


Mit den City-Flitzern lässt sich ein verhältnismäßig schnelles Geschäft machen, doch bei den Restwerten gibt es eine erhebliche Bandbreite, wie Schwacke errechnet.

 

Kleinstwagen – diese Bezeichnung ist eigentlich längst überholt. Modelle aus dem A-Segment wie der Hyundai i10 oder der Opel Karl recken sich mit 3,6 bis 3,7 Meter Außenlänge bereits auf das Niveau des ersten VW Golf und bieten entsprechend (zumindest auf Kurzstrecken) auch einmal Platz für vier Personen. Weil die automobile Einstiegsklasse in den letzten Jahren so vollwertig wurde und gleichzeitig mit günstigen Preisen lockt, spricht das Segment neben der klassischen Stadtbewohner- und Zweitwagen-Kundschaft vor allem junge Einsteiger an. Die können sich nicht nur über inzwischen sehr erwachsene Ausstattungsdetails und Sicherheitsfeatures freuen, auch der Individualisierungsgrad der Minis ist mittlerweile beachtlich.

 

Für den Handel bedeuten die Kleinstwagen ein zuverlässiges Geschäft mit jedoch geringen Margen, weshalb die exakte Analyse umso wichtiger ist. Auf den ersten Blick fällt in der Schwacke Restwertprognose zur künftigen Preisentwicklung gebrauchter Minis die große Schwankungsbreite auf, die zum Teil auch von der unterschiedlichen Verkaufsförderungs-Politik der Hersteller vorangetrieben wird. Plakatives Beispiel sind die technisch eng verwandten Drillinge Citroën C1, Peugeot 108 und Toyota Aygo. Der Citroën markiert gleichzeitig das Restwert-Schlusslicht in der aktuellen Prognose, während Käufer eines aktuellen Kia Picanto in den kommenden Jahren mit dem höchsten Werterhalt rechnen können.

 


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