Gebrauchtwagenmarkt im Mai 2017

Gebrauchtwagenmarkt im Mai 2017


Wachstum im Mai sorgt für ausgeglichene Zahlen, Gebrauchtwagenmarkt stabilisiert sich.

Auch weiterhin folgt die Zahl der Besitzumschreibungen im Verhältnis den Neuzulassungen, wie der Mai einmal mehr verdeutlicht und damit auch den Einfluss von Tageszulassungen auf das Gesamtgeschäft erkennen lässt. Mit 639.262 Wiederzulassungen im Mai stieg die Zahl gegenüber dem Vorjahresmonat um +4,1 Prozent. Das sorgt für einen Ausgleich der verhaltenen April-Zahlen, die rund 3,08 Millionen Besitzumschreibungen von Januar bis Mai liegen exakt auf dem Level des Vorjahreszeitraums. Ein Blick auf die deutschen Premiummarken zeigt eine unterschiedliche Entwicklung. Während die Wiederzulassungen bei Audi und Mercedes gestiegen sind, gingen die Zahlen bei BMW und Porsche nach unten. Bei den Volumenherstellern erreicht Ford Steigerungsraten, während der Marktanteil gehandelter Opel-Modelle weiterhin rückläufig ist. VW konnte sich zwar nach Stückzahlen minimal steigern, verlor aber stark an Marktanteil – der lag im Mai bei 20,6 Prozent, ein Jahr zuvor noch bei 21,2 Prozent aller gehandelten Gebrauchtwagen. Stärkste Importmarke bleibt Renault, doch Skoda (von 2,9 auf 3,1 Prozent Marktanteil) holt hier weiter auf.

Wie die amtliche Statistik aufweist, werden die deutschen Gebrauchtwagenkäufer immer älter. In den Altersklassen bis 55 Jahre sind die Zahlen leicht rückläufig, darüber steigen sie an. Den Hauptteil der Verkaufsabschlüsse können die Händler mit Käufern zwischen 45 und 54 Jahren erzielen, sie stellen rund 26 Prozent der Gesamtkundschaft. Der Frauenanteil ist hingegen gesunken und lag im Mai bei 35,5 Prozent. Ein Jahr zuvor erreichte dieser Wert noch 35,7 Prozent.

 


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