Marken-Entwicklung SchwackeBlickpunkt: Citroen

Emotionales Design und französisches Flair, doch Citroen will seine Käufer auch auf der technischen Schiene ansprechen. Der Traditionshersteller hat ein durchwachsenes Jahr hinter sich.


Nicht nur für frankophile Autoliebhaber ist die 1919 gegründete Automarke Citroën eine der traditionsreichsten Adressen auf dem Markt. Technische und designerische Legenden wie der 2CV oder die „Göttin“ DS verließen die Hallen des französischen Herstellers. Mit der Übernahme durch Peugeot firmieren beide Unternehmen seit 1976 gemeinsam unter dem Dach des PSA-Konzerns und teilen Forschung und Entwicklung. Aktuell deckt Citroën in Deutschland vom Kleinstwagen bis zur oberen Mittelklasse alle Segmente ab, hinzu kommen die Kastenwagen- und Kleintransporter-Sparte und seit einer umfangreichen Kooperation mit Mitsubishi auch ein Elektrofahrzeug sowie ein SUV. Ebenfalls auf einer Mitsubishi-Plattform baut das 2012 debütierende Kompakt-SUV Citroen Aircross auf.

 

Im vergangenen Jahr erzielte Citroën in Deutschland nach Stückzahlen ein eher durchwachsenes Ergebnis. Die Marke lag im Mittelfeld der Importeure, hinter Peugeot und Fiat, aber auch hinter den starken Koreanern. Bei den Standtagen performt Citroën eher schwach. Gerade die beiden meistverkauften Modelle, der Kleinwagen C3 und der kompakte C4, haben im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sehr stark zugelegt. Ein Selbstläufer ist dagegen der Berlingo. In der Schwacke Restwert-Prognose schneidet der 2011 neu vorgestellte Kompaktwagen DS4 am besten ab. Der ungewöhnlich designte Pluriel und das Topmodell C6 haben hingegen mit drastischem Wertverlust zu kämpfen.